RESSOURCENINSIGHTS

Ismet Koyun bietet der Bundesregierung sofort einsatzbereite Technologie für eine „Deutschland“-App an

Die Diskussion um eine bundesweite Deutschland-App gewinnt an Dynamik. Bundesminister für Digitales Karsten Wildberger und Bundesministerin für Arbeit und Soziales Bärbel Bas gehen davon aus, dass es noch mehrere Jahre der Entwicklung und Planung erfordern wird, bevor eine solche Plattform Realität werden kann.

11. Juni 2026

Erklärung von Ismet Koyun, Geschäftsführer und Gründer von KOBIL

Worms, 10. Juni 2026 – Die Diskussion um eine bundesweite „Deutschland-App“ gewinnt an Dynamik. Bundesminister für digitale Angelegenheiten Karsten Wildberger und Bundesministerin für Arbeit und Soziales Bärbel Bas rechnen mit einer mehrjährigen Entwicklungs- und Planungsphase, bevor eine solche Plattform Realität werden kann. Der Technologieunternehmer Ismet Koyun aus Worms ist der Ansicht, dass sich dieser Zeitrahmen vermeiden lässt:

Ismet Koyun, Gründer und Geschäftsführer des Technologieunternehmens KOBIL:

Die Herausforderung liegt nicht in der Entwicklung von Technologien. Diese gibt es bereits. Ebenso wie das Fachwissen. Hier in Deutschland. Wir verfügen bereits über die technischen Möglichkeiten, wichtige digitale Bürgerdienste, digitale Identitäten, sichere Kommunikation, Dokumentenmanagement und digitale Zahlungsfunktionen auf einer einzigen Plattform zu vereinen.

Warum diskutieren wir jahrelang über Roadmaps und Ausschüsse, während andere Länder längst Maßnahmen ergriffen haben? Deutschland verfügt über starke mittelständische Unternehmen, hervorragende Ingenieure und innovative Firmen. Wir sollten den Mut haben, auf unsere eigenen Lösungen zu setzen.

Seit Jahrzehnten entwickelt KOBIL Technologien für digitale Identität, sichere Kommunikation und digitale Plattformen. Mit Lösungen wie Smart-City-Plattformen und der „Trusted Business SuperApp“-Plattform mPower verfügen wir bereits über viele der wesentlichen Bausteine, die für eine „Deutschland-App“ erforderlich wären.

Die digitale Souveränität wird in Zukunft zu einem der entscheidenden Wettbewerbsvorteile Europas werden. Die Frage ist nicht, ob Deutschland zur Digitalisierung fähig ist. Die Frage ist, ob wir bereit sind, auf unsere eigenen Fähigkeiten zu vertrauen.

Die Diskussion um eine „Deutschland-App“ ist Teil einer umfassenderen Entwicklung. Im Zeitalter der künstlichen Intelligenz wird Vertrauen zur entscheidenden Ressource. Digitale Identitäten, sichere Kommunikation und transparente digitale Prozesse bilden die Grundlage, die es Menschen, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen künftig ermöglichen wird, sicher mit KI-Systemen zu arbeiten. Viele sprechen von Rechenleistung. Ich spreche von Vertrauen. Vertrauen wird die wichtigste Währung der digitalen Welt sein.

Ich lade Vertreter aus Politik, öffentlicher Verwaltung und Wirtschaft dazu ein, in der Debatte um digitale Souveränität den bestehenden Technologien und Lösungen, die von deutschen KMU entwickelt wurden, mehr Beachtung zu schenken. Deutschland muss nicht alles neu erfinden. Vieles von dem, was benötigt wird, existiert bereits. Wir sollten den Mut haben, es zu nutzen.

Ismet Koyun bietet der Bundesregierung sofort einsatzbereite